Memoiren: Durchbruch Jackson Pollock Zwei Monate nur Malen. Vor einem Jahr hatte ich meinen Durchbruch gehabt. Mit der Fotografie war es nichts, mit der Kunst auch nicht, die Sache mit den Erdbildern hatte mir wieder den Rest gegeben. Da fiel mir ein, daß ich vor dem Fotografieren die Fotografie studiert hatte. Ich holte mir jetzt jede Menge Bücher über Kunst und schaute mir das alles an, was schon gemacht worden war, was für so gut befunden wurde, daß man es in solche Bücher aufnahm. Ich erinnere, daß ich eines Nachts aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte. Da stand ich auf, setzte mich in einen Sack und schlug ein solches Buch auf. Bei einem Pollock fing mein Herz an zu rasen. So hatte ich das Bild noch nie gesehen, ich hatte noch nie ein Bild so gesehen. Dabei hatte ich schon etwas erfahren. Als Schüler hielt ich mich für unscheinbar. In der Grundschule war ich oft grausam verprügelt worden, meine Eltern ließen mich im Stich, ich konnte mich nicht wehren. Einmal sollte mein Vater mit mir raufen üben. Ich trickste ihn aus, brach ihm eine Rippe, ein Unglück! Auf dem Gymnasium war ich froh, wieder unauffällig zu sein. Ich war der einzige aus dem Dorf, fuhr morgens und mittags mit dem Zug. Das war vor der Bildungsreform, meine Eltern mußten die ersten Jahre noch Schulgeld bezahlen. Eine Woche lang wurden wir in einem Probeunterricht geprüft. Das ging mir so nah, daß ich am Mittwoch krank war. Donnerstag war zwei Stunden Kunst, da gingen alle beteiligten Lehrer zwei Stunden herum und guckten uns über die Schulter. Wir durften machen, was wir wollten. Ich zeichnete mit Bleistift eine Hündin mit einem Wurf, so eine Art Langhaardackel. Da sprach mich einer der Lehrer an: Ihr habt wohl einen Hund zuhause?" Nein, hätte ich aber gern gehabt. In der achten Klasse wurde ich Klassensprecher und wunderte mich. In der Oberstufe wurde ich Schulsprecher und wunderte mich. Später wurde mir klar, daß ich immer ein völlig anderes Selbstbild hatte. Als Schulsprecher initiierte ich einen Arbeitskreis Film. Dazu suchte ich einen beratenden Lehrer. Ich sprach Dr. Stadtländer an, den ich gar nicht kannte. Der war eine ungewöhnliche Figur, viel wußte ich nicht von ihm, außer daß er aus Chile kam. Er wollte das machen und lud mich zum Kaffee ein. Das war mir noch nie passiert, daß mich ein Lehrer einlud, zu sich nach Hause. Stadtländer, so stellte sich heraus, interessierte sich nicht für die Filme, sondern für mich. Das wunderte mich. Wir gingen viel spazieren, er ließ mich Auto fahren, obwohl ich noch keinen Führerschein hatte, er schenkte mir jede Menge Taschenbücher. Alles Sachen, die er selbst gerade gelesen hatte, um sich selbst besser kennenzulernen. Er war so um die 60, kinderlos verheiratet, seine Frau war Chilenin, reiche Großgrundbesitzerin, sie hatten im Luxus gelebt, nun fürchteten sie die Linken und die Agrarreform, er wollte sich seine Rente sichern und mußte noch ein paar Jahre in Deutschland abdienen. Auf den Spaziergängen redete er pausenlos, wenn er nicht gerade an seiner Zigarette zog. Ich hörte zu und antwortete nur, wenn ich gefragt wurde. Da habe ich zum ersten Mal von C.G. Jung gehört. Stadtländer hat mir seine Typenlehre erklärt, mir Romane über die Menschen erzählt, die uns begegneten. Er war ein großer Menschenkenner, hatte in Chile an der Schule den Verbindungsmann zwischen deutscher Kolonie, Stadt und Staat gespielt, kannte Hinz und Kunz, weil er alle Berühmtheiten in Chile herumgeführt hatte. An mir entdeckte er sein Interesse für junge Männer, die Lektüre spiegelte das (z.B. Thomas Mann, Tod in Venedig, und an Bericht über Bruno erinnere ich mich, aber nicht den Autor). Er selbst war ja irritiert, mich irritierte das auch, meine Eltern ebenfalls, wir konnten alle nichts Rechtes damit anfangen, so gingen wir da rein, ziemlich unschuldig. Vor allem führte er mich in die Kultur ein. Zu Weihnachten bekam ich einmal Egon Fridells Kulturgeschichte der Neuzeit, er schenkte mir Werk-Ausgaben von Goethe und Schiller, vieles habe ich später verkauft, den Fridell habe ich noch. Noch einmal lud er mich zu sich nach Hause ein. Seine Frau weilte in Chile. Wir aßen, schließlich setzte er sich zu mir ins Sofa und hielt meine Hand. Das war ja eine rührende, harmlose Geste, aber ich konnte es nicht ertragen. Er wußte ja auch, wie heikel wir das alle nahmen, auch er selbst, und hatte mir erklärt, ich könne jederzeit ohne Begründung den Kontakt abbrechen. Das tat ich am nächsten Tag. Später, als ich meine Abitur-Rede halten wollte, suchte ich seinen Rat. Wir verabredeten uns, überall wurde spontan herumgefeiert, da bin ich irgendwo versackt und habe ihn versetzt. Das hat ihn sehr verletzt und er hat es mir übelgenommen. Wir haben uns nie wiedergesehen. Als Student, als das mit der Malerei losging und ich dringend Rat brauchte, habe ich ihm einen Brief geschrieben, mich aber auch nicht deutlich erklärt. Er hat nicht geantwortet. Das tut mir leid. Er wird inzwischen längst gestorben sein. Einmal fuhr ich ihn nach Braunschweig, wo er mir ein einziges Bild zeigte und auch darauf achtete, daß ich mir nichts anderes anschaute: Den Vermeer. Er lud mich in die Oper nach Hannover ein, Carmen habe ich gesehen, den Fliegenden Holländer. Und dann flogen wir ein Wochenende nach Berlin. In Dahlem zeigte er mir drei Bilder. Den Mann mit dem Goldhelm (damals galt er noch als Rembrandt), ein Tondo von Raffael, wenn ich nicht irre, und noch etwas, vielleicht von Michelangelo. Alle anderen Säle haben wir im Sturmschritt genommen, um die Augen nicht zu verderben. Und bei Rembrandt sagte er: Ich weiß, du bist ein junger Mann und sehr ungeduldig, aber tu mir bitte einen Gefallen, setz dich hier hin und schau für 10 Minuten auf dieses Bild. Versuch es!" Und in den 10 Minuten passierte etwas. Der Helm wurde golden. Der Mann lebendig. Dann führte er mich nah an das Bild heran, damit ich sehen konnte, daß das Gold ganz gewöhnliche Farbe war, eigentlich Dreck, wie Taubenscheiße. Wilhelm Stadtländer verdanke ich viel. Ich denke noch oft an ihn. Als ich meine spätere Frau Elke kennenlernte, fuhren wir einmal nach Amsterdam. In unserm Aral-Autoatlas fand sich ein kleiner Hinweis am Rand auf das Haus Six. Man mußte ins Rijksmuseum, dort sich eine Empfehlung des Direktors besorgen, dann konnte man bei Six klingeln. Ein Hausmeister fragte uns: Wollen sie nur den Six sehen oder alles?" Nur den Six. Die Familie Six lebt noch immer, in den vielen Hundert Jahren hat sich viel Sehenswertes angesammelt. Er führte uns in ein Zimmer, der Blick fiel auf einen frühen Rembrandt, ein Porträt der Mutter. Glatt und nichtssagend. Mit solchen Sachen hatte der junge Rembrandt viel Geld verdient und Ruhm erworben. Dann drehten wir uns um. Neben der Tür hing das Porträt des Sohnes, Jan Six, Bürgermeister von Amsterdam. Rembrandt war längst in Ungnade gefallen, hatte Bankrott gemacht, war ein alter Mann. Ein frisches Bild, die dicken Knöpfe am Mantel offensichtlich mit dickem Pinsel hingetupft, zack, zack, zack. Frans Hals konnte sowas auch, aber welche Tiefe in diesem Bild! Es dauerte keine Minute, da war der Six lebendig, er zieht sich gerade die Handschuhe an, man möchte ihm die Hand geben. Dieser Mann war in seinem Wesen lebendig und präsent, ein Reichtum an Persönlichkeit wurde sichtbar, es war offensichtlich ein großes Bild. Der Hausmeister stand still daneben, er kannte das wohl schon, korrigierte ein bißchen an den Fensterläden, um das Licht zu verbessern, sagte kein Wort. Nochmal umdrehen, die Mutter anschauen. Kein Vergleich. Wir sind nicht lange da geblieben, vielleicht 10, 20 Minuten. Aber es steht mir noch so vor Augen, als wäre ich da. Die Faszination der abstrakten oder informellen Malerei hat schnell abgenommen. Ich schaute mir aber nicht nur moderne Kunst an. Bei Madonnenbildern ist mir zum ersten Mal etwas aufgegangen. Ich saß wieder da, hatte ein Buch aufgeschlagen, sah auf zwei Seiten vielleicht 5 Madonnenbilder. Das eine war deutlich besser. Kein Zweifel. Wie konnte das sein? Warum? Es waren doch alles Meisterwerke, von Meistern geschaffen. Das war rätselhaft. Mit dem Kopf was das nicht zu lösen. Und da kam mir eine Ahnung, ein Gefühl, eine Einsicht. Das eine Bild war besser, weil es mit Herzblut gemalt war. Wie bitte? Was soll das denn heißen? Das Thema war dem Maler offenbar wichtig, er hatte das nicht nur mit seinen Kenntnissen und Fertigkeiten gemalt, sondern auch sein Gefühl war dabei, sein Herz, seine Seele. Komische Worte für unsere Zeit. Aber das war es. Und da hatte ich einen Ansatzpunkt. Genau. Was war denn mir wichtig, richtig wichtig? Also erstens, ...
Da kam mir schon wieder so was Komisches, so ein Gefühl oder was. Als ich noch fotografierte, träumte ich davon, einmal eine doppeläugige Spiegelreflex zu besitzen, die man vor den Bauch halten kann, um ein Selbstporträt zu machen. Ich setzte mich vor den Spiegel und fing an zu zeichnen. Mich selbst. Ich konnte gar nicht mehr zeichnen. Da tat ich etwas sehr Interessantes, was ich später als Methode im Unterricht eingesetzt habe und noch später in einer Untersuchung über Zeichnung und Hemisphärentheorie verstanden habe (Garantiert zeichnen lernen, Betty Edwards, Rowohlt). Ich zeichnete mit Kugelschreiber (Nr. 11). Und den kann man nicht korrigieren. Man muß sich ein Herz fassen und loslegen, und was dann kommt, das ist es. Man kann über einen Strich nicht nachdenken, man muß ihn tun. Man kommt von links nach rechts. (In der Rede BI/Eggert habe ich darüber gesprochen.) Als ich wieder zeichnen konnte, d.h. ein ähnliches Porträt von mir produziert hatte, hörte ich wieder auf und verlegte mich aufs Schauen. Das war es auch nicht. Erst viel später habe ich begriffen, daß ich da schon dran war. Ich hatte mich doch gefragt: Wer bin ich? Also schaute ich weiter und schaute. Die ganze Kunstgeschichte vorwärts und rückwärts, von der Steinzeit bis heute, alles was ich kriegen konnte. Und eines Sonntags Nachmittags passierte es.
Ich war ziemlich deprimiert, saß herum und studierte ein Buch
mit Picassos. Aus der Zeit im düsteren
Schloß Vauvenargues um 1960 ein Porträt
Jacquelines, schnell hingeschludert oder auch hingezaubert,
wie man will.
Da stand ich auf, ging in den Keller, nahm eine Tafel, Farben und legte los. Ohne irgendeine Vorstellung, das erste Mal. Nur wilde Verzweiflung und das Beispiel Picassos vor Augen. Nach einer Stunde war ich zufrieden. Das erste Mal zufrieden. Ich ging hoch, zeigte das Bild Erika. Es gefiel ihr auch, aber da so am Kinn, da könnte man ... Ich ging wieder in den Keller und das Bild ging flöten. Zwei volle Stunden habe ich gekämpft, bis ich es einigermaßen wieder hin hatte. Es war nicht so gut, wie zu Anfang, aber ich konnte es mal gerade eben so akzeptieren. Besser ging es jedenfalls nicht mehr. Das Bild hängte ich auf. Verstanden hatte ich wieder nichts. Eigentlich war es eine Art Selbstporträt. Das sah ich aber nicht. Aber von da an habe ich nicht aufgehört, zu malen. Selbst wenn ich nicht malen konnte, ich habe die Kunst nicht wieder aufgegeben. Das war mir schnell klar, vielleicht sofort, ich weiß es nicht mehr. Ich habe dann wieder Selbstporträts gemacht, Erika porträtiert, es dauerte lange, bis ich wieder ein Bild machte, ohne eine Vorstellung zu haben. Einmal hat Erika mir gesessen. Wir fingen im Urlaub an, Schleswig-Holstein, Campingplatz, ich hatte eine große Leinwand mitgenommen und die Farben. Sie las dabei, aber sitzen ist doch anstrengend, weil man sich nicht bewegen darf. Nach zwei Stunden hatte sie keine Lust mehr. Sie hat dann zuhause noch dreimal zu zwei Stunden gesessen, aber dann war endgültig Schluß. Ich hatte großen Respekt vor der Technik, da hatte ich ja nichts gelernt. Hier wollte ich probieren, wie schwer das ist. Es war mir nicht schwer.
Die Augen, der Mund, das war schon soweit ganz nett, ziemlich nahe an der
Fotografie, leider merkte ich zu spät, daß ich üblichen
Anfängerfehlern aufgesessen war. Ich erinnerte mich an den Trick mit
dem ausgestreckten Arm und dem Maßnehmen am Pinsel, den ich von meinem
Aber was war mir wichtig? Ich hatte immer noch keine Antwort auf meine Frage. Viele Jahre später ist mir aufgegangen, daß ich schon ganz nah dran war. Ich bin mir selbst wichtig. Das klingt überheblich und egoistisch, ist es aber nicht. Es ist ganz bescheiden. Hermann Hesse hat ein schönes Gedicht darüber geschrieben, Gerd Westphal hat es in seine Aufnahme mit Peter Michael Hamel und der Gruppe Between aufgenommen. (S.a. Rede Hergeröder, Bezug Thomas Mann.) Als ich mich vor den Spiegel setzte, war die Frage: Wer bin ich? Das Konterfei gab darauf natürlich keine Antwort. Ich denke heute, man kann alle meine Bemühungen darunter subsumieren, als Versuch einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Also nun: Zwei Monate nur malen. Keine Mathematik mehr, noch keine Schule. Meine Vorstellung war klar: Beamter werden, ein gesichertes Einkommen haben, nebenher malen, ein Leben lang. Genauso wenig wie mir in Berlin die Vorstellung gekommen war, das Studium abzubrechen und an die Akademie zu gehen, hatte ich jetzt die Idee, Maler zu werden. Das lag mir fern. Aber da hatte ich schon wieder so etwas Irrationales, Unvernünftiges, so ein Gefühl, eine Ahnung, eine Einsicht! Ich konnte vieles machen, aber das war nicht wichtig. Straßenfegen, z.B., LKW fahren, Frisuren, da war ja offensichtlich, daß ich das zwar tun konnte, daß das aber nicht das Richtige war, religiös ausgedrückt: Dazu hatte Gott mich nicht in diese Welt geschickt. Ich fühlte mich nicht religiös, bin zwar evangelisch getauft und konfirmiert, aber später aus der Kirche ausgetreten, diese Formulierung entsprach aber meinem Lebensgefühl. Seit dem 15. Lebensjahr lauerte diese Frage im Hintergrund: Warum bist du hier, was sollst du tun? Die Mathematik, die ich machen konnte, war absolut überflüssig, aber wenn das schon einer machen sollte, so konnten das andere mindestens ebenso gut. Und auch als Lehrer, das sah ich schon, bevor ich einer war, würde ich nicht schlecht sein, aber andere konnten das auch und besser. Also hätte ich jetzt vor Glück an die Decke hüpfen müssen, ich hatte die Antwort auf meine Lebensfrage gefunden: Ich sollte diese Bilder malen und sonst gar nichts! Statt dessen bekam ich die Panik. Also das wollte ich nicht. Das konnte nicht sein. Das mußte ein Irrtum sein. Das würde schon wieder vergehen. Gaa nich um kümmern. Locker Referendar sein, in den zwei Jahren würde sich das schon verflüchtigen. War leider nicht so. Da mußte ich Farbe bekennen. Ich lernte damals das I Ging kennen. Ich fragte nach meiner Situation. Die Antwort war Nr. 5, Das Warten, erster und zweiter Strich.
Anfangs eine Neun bedeutet:
Neun auf zweitem Platz bedeutet: Mein Vater reagierte aufgebracht, als ich ankündigte, daß ich nicht Studienrat werden wollte. Er ist heute noch der Meinung, daß das das Richtige für mich gewesen wäre. Ich erklärte ihm, immer hätte ich gemacht, was er wollte, jetzt sei ich dran. Was sollte er sagen? Daß mir das nicht so viel half, konnte ich nicht wissen. Heute verstehe ich mehr davon. Es gibt noch ein lustiges Nachspiel zur Mathematik, das meine Einsicht gut bestätigt. Ich setzte mich dann hin, Dress war sowieso für ein Jahr nach Princeton beurlaubt, schrieb meine Arbeit neu und schickte Kapitel für Kapitel nach Amerika. Es gefiel ihm nicht, er nörgelte rum. Besser konnte ich es nicht. Nach dem dritten Kapitel schickte er mir einen fröhlichen Brief. Bei meinem späteren Rundumschlag habe ich ihn leider vernichtet. Ich wollte ihn eigentlich noch meinen Enkeln zeigen. Ein schöner Brief. Ein Mathematikerbrief. Nach kurzer Einleitung mit dem Üblichen, daß ihm das nämlich nicht gefiel, was ich machte, führte er mal kurz aus, wie er seine Vermutung in voller Allgemeinheit beweisen könne. Knapp, kurz, elegant. Viele Grüße. Ach ja, du könntest deine bisherige Arbeit ja als Einleitung für eine neue nehmen.
Waaas? Ich schrieb prompt zurück. Also das käme nicht in Frage.
Er wisse doch, daß mir das nicht mehr so wichtig sei, wenn er seinen
Beweis nicht so lange zurückhalten könne, dann eben nicht. Prompt
Retour: Er wolle mir doch nicht das Wasser abgraben, ich solle mal
Vor einigen Monaten habe ich erst meine Doktorarbeit, dann auch die Diplomarbeit wiedergefunden. Ich verstehe kein Wort. Ich verstehe nicht einmal den Titel oder den ersten Satz der Einleitung. Es klingt alles höchst professionell, offensichtlich verstand ich damals was davon, aber das ist alles weg. Nach dem ersten Semester verlor ich einen Freund an die Juristen. Er hatte sich eine juristische Vorlesung angehört und war dann gewechselt: Da versteht man wenigstens, wovon die reden!" Ich habe auch ganze Kartons mit Papers und Mitschriften gefunden. Das war einmal meine Welt. Mir wurde ganz wehmütig. In einer Mappe fanden sich Zeichnungen, auf der Vorder- oder Rückseite von solchen Schriften. Da war ich schon auf meinem Weg.
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