If I see right ...
Work Nr. 647
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Es wimmelt von Figuren, acht Köpfe, vier Tiere. In der Mitte
steht ein Mann mittleren Alters im Dreiviertelprofil nach links gewandt,
bis zum Nabel sichtbar. Er hält ein Lamm in den Armen und drückt
es an sich, wobei seine rechte Hand ein Bein des Lammes hält. Er ist
bekleidet mit weißem T-Shirt und grüner, kragenloser Jacke. Die
Haare sind rötlich lockig, der Blick nach innen gewendet, leicht
bekümmert. Links direkt hinter ihm, den Kopf mit der Stirn an den Helden
gelehnt, die Augen auf diesen fixiert, ein ähnlicher Mann mit blonden
Haaren, soweit sichtbar gänzlich nackt.
Links hinter diesen beiden erscheint ein riesiger Kopf, der zum Teil
angeschnitten ist, so daß gerade noch die Augen und der größte
Teil des Mundes im Bild erscheinen. Der Mund ist aufgerissen und zeigt zwei
lange Reihen unregelmäßig spitz gezackter Zähne. Die Augen
sind unterschiedlich gestellt und weit aufgerissen, der Ausdruck ist nicht
böse, sondern eher anfeuernd. Der Hals dieser Figur ist offenbar kurz
und nicht sichtbar, umschlossen von einem sternstrahligen Kragen, von dem
auf beiden Seiten des spitzen, geteilten Kinns je drei und eine Spitze sichtbar
sind. Unter dem Kinn erscheint eine Bischofsfigur, deren Hut weitgehend vom
Kinn verdeckt wird. Ein Krummstab schiebt sich vor Arm und Brust des Nackten.
Von rechts bedrängen zwei Gnomen mit Zipfelmütze und Bommel den
Helden in Höhe des Halses voller Lust und Energie, sie blecken die
Zähne und einer streckt sogar die Zunge heraus. Dieser scheint das aber
nicht zu bemerken. Vor den beiden Gnomen, den Kopf parallel zum Kopf des
Lammes, erscheint eine ältere Frau, den Kopf umhüllt mit einem
Umhang, mit der Seite an den Helden gelehnt, vor sich einen kleinen Hund,
eine Hand auf den Rücken des Hundes gelegt. Der Hund schaut nach links
auf das Lamm, scheint jung zu sein, lustig und zu Streichen aufgelegt. Die
rechte Seite wird wie die linke fast vollständig eingenommen von einem
großen Gesicht, ebenfalls stark angeschnitten, so daß nur ein
Teil der Stirn sichtbar ist.
Der Hintergrund wird senkrecht durch einen roten Spalt geteilt, der wie ein
Schwert von oben in das Bild hineinragt und den Kopf des Helden von oben
in der Mitte berührt. Die beiden Teile des Hintergrundes sind waagrecht
durch Streifen unterteilt. In der oberen Hälfte links erscheint ein
Fischkopf und eine gelbe Scheibe, rechts ein Mondgesicht mit vier Strahlen,
das auf die rechte Szenerie wohlwollend herabschaut, und ein vitaler,
optimistischer Vogel mit stolzem roten Kamm, dessen Schnabelspitze die
Horizontlinie berührt. Der Hals des Vogels schmiegt sich an die Wange
des großen Kopfes, beide scheinen in enger Verbindung zu stehen. |