Copyright

Index

English

Plan

Kunst

Nr. 257, Gemälde, DM 6.800,- Link Exchange ist eine neue Sache, die angeblich enorme Hits produziert. Aber ein Hit allein bringt ja nichts - na ja, man wird sehen. Ich sammle erst einmal.

Für weitere Hinweise bin ich dankbar. Neue Einträge werde ich immer oben plazieren, damit man schnell sieht, ob es was neues gibt, wenn jemand öfters reinschauen sollte. Wer über Updates informiert sein will, schicke mir bitte eine e-mail. Für das offline-browsing habe ich die Freeware Webdown entdeckt. Zu Anfang war ich angewidert und verwirrt, jetzt sehe ich, daß mein Ansatz mich überfordert: Das Web ist riesig, wenn man erst einmal etwas Gutes gefunden hat, geht es schnell weiter. Ich werde mich also immer kürzer fassen und den Sucher auf seine eigene Reise schicken.

24.3.98: ArtSEEnsoHo nEwYOrkCiTy artSeEnSoHo ist ein Rundgang durch verschiedene Straßen und Galerien in New York, richtige Top-Adressen. Auch mit Lifestyle. Gut gemacht. Riesig.

18.3.98: Gestern habe ich mit Webdown von Pro Arte - the Austrian Art Sales Index Database ein noch nicht publiziertes Buch heruntergeladen: Kurt Rossacher (Graz 1918-1988 Salzburg), Der Mandarin auf der Suche nach der Schönheit. Ein wunderbarer Mann, ein wunderbares Buch. Ich bin ganz gerührt. Er weiß, was Qualität ist! Und er handelt danach, spricht darüber. Sehr berührt hat mich auch die Statuette einer Negerin, Umkreis des Georg Petel (Weilheim 1590 - 1634 Augsburg), Birnholz, 19 cm, die er entdeckt hat. Besonders schön die Seiten 'Wie ersteigere ich einen Kunstgegenstand', 'Kunstsammler und Schatzzwerge - echte und falsche Kunstfreunde' und 'Kunstgeschmack heute' (teilweise sehr komisch). Obwohl ich kein Kunsthistoriker bin, ist mir besonders 'Scherzo / Eros und Kunstwissenschaft / Cupido und Kunstbetrachtung / Ein Traktat' nahe gegangen (auch sehr komisch). Solche Erlebnisse sind mir als Jugendlichem vermittelt worden (s. Memoiren).

17.3.98: Bei yahoo gibt es eine Unterrubrik yahoo.arts mit vielen weiteren Unterrubriken. In der Rubrik Artists habe ich nach Max Beckmann gesucht (Picasso fehlt!) und u.a. Max Beckmann: "Departure" - Text gefunden, eine schöne Fleißarbeit eines Studenten, wie es scheint, sowie Galerie Döbele: Max Beckmann, eine Seite aus der Homepage einer renommierten deutschen Galerie, die mir gut gefallen hat.

Mark Harden's texas.net Museum of Art ist eine wunderbare Arbeit, vielfältig, sorgfältig und ernsthaft, allein 2000 scans, Sonderausstellungen, Besprechungen usw. Die Links sind auch sehr ergiebig, er hat einen Index, ich habe mal nach Nolde gesucht, da hatte er eine Menge anzubieten. Es gibt auch eine Jahresmitgliedschaft, da kriegt man dann alle Bilder auf CD. Webdown ist toll: Ich sehe jetzt, daß Harden z.B. diverse CD besprochen hat und offenbar auch gern Gastbeiträge aufnimmt. Sehr ernsthaft und lesenswert. Er schreckt auch vor harten Verrissen nicht zurück. Bringt dazu dann Erwiderungen. Sehr gut!

Aus der Linkliste von Harden: Eyes on Art ist ein Programm von Lehrern und für Lehrer, wenn ich recht sehe, geht der Frage nach: Wie kann man zur Kunst hin erziehen, sowohl ästhetisch als auch praktisch. Schien mir interessant zu sein (werde ich mal runterziehen). Es gibt auch eine lange Liste interessanter Links.

CGFA: dies ist nur eine mirror site, es gibt auch eine in Deutschland (Bayreuth), die war aber busy, es ist die Seite von Carol L. Gerten (Dänemark?). Sie zeigt ca. 5000 scans (540 MB), hat einen Index, es geht, so weit ich sehe, von 1200 bis 1800 oder 1900, dann hört es auf.

Aus der "Welt" vom 14.3.98: Eine Datenbank mit 20.000 Werken von 2.000 Künstlern (Druck oder Grafik) erreicht man unter http://www.artshopping.com. Stimmt. Die haben eine dicke Maschine, ich habe mal bei Baselitz, Otmar Alt und schließlich einem unbekannten, amerikanisch klingenden Namen nachgeschaut: Listen und Preise sind da, aber kein einziger thumbnail, geschweige denn blowups. Was schließt man daraus? Soll jemand allein aufgrund der Größe und des Namens kaufen?

Die Internet-Galerie Botticelli Global Art Management bietet außer dem Kauf von Kunst u.a. die Vermittlung von Nutzungsrechten, PR-Arbeit, Logistik, Qeuvre-Archivierung und Ausstellungsbeteiligungen an. Es gibt für die europäischen Länder Repräsentanten, mit denen zu verhandeln ist. Die Verträge sind lang. Künstler haben zu zahlen, DM 1.500,- für einen billigen Standardeintrag. Die Liste war nicht lang, kein für mich bekannter Name. Aber davon kann man als Unternehmer schon leben, da braucht nichts verkauft zu werden. Wer ein bißchen auf Zack ist, macht sich seine eigene Homepage, die auch was hergibt, die 1500 kann man besser verwenden.

In derselben Ausgabe ein langer Artikel über die Londoner Galerie Blains mit compuserve-Adresse. Die Suchmaschine lieferte auch eine homepage über http://www.art-connection.com. Die Firma hat vielleicht 50 Galerien im Angebot, u.a. auch Blains. Abgesehen von den lästigen Programmierfehlern, die allenthalben auftauchen, ist es angenehm, für alle Anbieter dieselbe Benutzeroberfläche zu haben. Es sieht dann aber auch gleich wieder so uniform aus, daß ich davon ausgehe, daß das für die Anbieter nicht vorteilhaft ist. Wenn ich eine Bemerkung des Providers interpretieren darf, der fallen läßt, daß jemand im Jahr (!) nur 2 e-mails bekam, dadurch aber 4 Bilder verkaufte, würde ich annehmen, daß das Internet für Kunst noch kein Markt ist.

It's CeBIT time, und 'Die Welt' hat auch eine CeBIT-Beilage. Da ist viel von Kunst die Rede! (Man braucht Abbildungen, das ist sonst so dröge.) Es werden aber nur 2 Sites zitiert. Einmal das 3D Café, das die schönen neuen Werkzeuge für die Bildbearbeitung promotet. So sind die Bilder auch, teilweise natürlich mit viel Liebe und Arbeit erstellt. Ob man nun aus 20.000 Streichhölzern den Eiffelturm baut oder mit 20.000 Objekten eine Blume und einen Kolibri-Drachen baut, wo ist der Unterschied? Kunst konnte ich nicht entdecken. Die Autoren meiner Stichprobe haben alle in der Freizeit "just for fun" gearbeitet, sie sahen sich nicht als Künstler, und dafür ist das natürlich allemal toll. Aber Kunst?

Dann noch eine deutsche Site: Vollbild. Gezeigt wurde etwas, was sicherlich Kunstcharakter beansprucht. Die haben sogar einen Wettbewerb. Also gucken. War nicht viel zu sehen, alles hobbymäßig, bis auf das Ausgewählte, eine Schweizer Künstlerin mit vielen Ausstellungen, Museen, art Basel etc. Schöne Homepage, von einer Firma erstellt. Wie hat die sich dahin verirrt? Es stellte sich heraus, daß Kolibri eine deutsche Suchmaschine ist, die als neuestes Feature eine Live-Hitliste der aktuell eingegebenen Suchbegriffe zeigt. Unglaublich: unter den ersten Hundert fast alles Schweinkram.

15.2.98: ArtNet® ist eine New Yorker Firma, die alles im Kunstbereich abdecken will, Museen, Galerien, Künstler, Alte Kunst, Neue Kunst, Antiquitäten, Messen, Ausstellungen, Auktionen, Organisationen, Magazine usw. Hier dämmerte mir, daß ein Auktionskatalog auch nicht mehr Information hergibt als das Internet - warum sollte man Kunst also nicht über das Internet verkaufen können? Für Galerien kostet es $ 2.000 im Jahr, bei Künstlern fehlte der Link. Ich bin über eine Galerie in der Nähe drauf gekommen (Teutloff, Bielefeld), die zeigte eine US-Medienkünstlerin mit Homepage. Die Liste der Künstler ist nicht lang, je ein Bild, international, aber nicht interessant für mich.

ARTgate ist schon fast ein Jahr nicht mehr gepflegt worden, wird immerhin von der Landesregierung NRW und einer Kölner Galerie gesponsort, hat u.a. Links zu Berliner und Münchener Galerien, die aber auf den ersten Blick auch nicht viel hergeben. Künstler und Galerien sollen sich nach Belieben eintragen können, so sieht es dann auch aus. Die Ausstellungshinweise der Galerien sind z.T. 2 Jahre alt! Vielleicht sollte man die mal ein bißchen aufmischen.

artcontent ist ein Kölner Projekt, ein bißchen dürftig, bietet hauptsächlich Links zu Museen, Projekten, Ausstellungen etc. Von da aus kann man wer weiß wohin gelangen! Z.B. zu

Blitzreview bringt nur Text, und zwar Kurzberichte von Ausstellungen sowie Kommentare zum Geschehen im Kunstbereich. Sehr aktuell, immer persönlich gezeichnet. Man kann sich die Kommentare der Leser zukommen lassen. Oder zu

The World-Wide Web Virtual Library: Art History erklärt:

This field covers Art History and Computer applications in Art History. We aim to list sites of interest to people with a general interest in the subject as well as to students and scholars of Art History.

Sehr gepflegt, mit unabsehbaren Informationen und Links. Von hier zu

Why is the Mona Lisa Smiling? Ein Schüler-Projekt (John F. Kennedy High School, Bronx (NY) /Schweden). Tolle Idee, kann Lehrer und Schüler auf Jahre beschäftigen. Sehr gut als site, auf den ersten Blick ist die Substanz ist ein bißchen sehr dünn, was die These über Leonardo betrifft. Der Gästebucheintrag wurde persönlich von einem Lehrer beantwortet, der es mit seinem Lehrer an der Graduate School hält, für den alles Kunst ist, was irgendeine Reaktion hervorruft (".. who believes that art is produced when a human reaction is evoked from an artpiece."). Wenn es denn so einfach wäre! Daraus und aus den Einträgen im Gästebuch schließt er, daß ihr Projekt selbst Kunst ist. Da bin ich ganz anderer Meinung. Also wollte ich eine Diskussion beginnen. Wurde aber nichts draus.

Artists online, Fine Arts online ist ein gut gemachtes, interessantes Projekt von einem Paar aus Berlin, ein, zwei Minuten haben Lust auf mehr gemacht, aber die Ausstellung ist vom letzten Jahr (verlängert: <g>). Geht denen die Puste aus? Die Adresse habe ich aus der Verteilerliste von

Deutsches Historisches Museum, German Historical Museum. Die Homepage ist gut gemacht, da steht auch jemand dahinter, dem die Sache sehr ernst ist. Ich bekam sofort eine Nachricht über die Liste mit Hinweis auf newsgroups-Diskussion, die mir die politische Dimension des Netzes zeigte. Toll, ich bin mal sehr gespannt, was sich da entwickelt.

Mail-Druck hat nichts zu zeigen - aber man kann eine Nachricht hinterlassen. Die drucken auch digital, mit einer Xerox Maschine, für kleine Auflagen interessant, recht gut in der Qualität, nicht so teuer. Die Farbseiten in meinen Büchern haben die gedruckt, auch Postkarten. Da mußte ich auch viel Lehrgeld bezahlen.

Copyright

Index

English

Plan

Kunst

English
Art-Life-Creativity

English
Kunst-Leben-Kreativität

© 1998-2010 · Werner Popken · +49-5744-511 574
Büttendorfer Straße 342 · 32609 Hüllhorst · Germany